Hamburg Radtour Reisebericht

Seit einiger Zeit hatten sich ein Freund und ich uns vorgenommen, eine Radtour nach Hamburg zu unternehmen. Die Strecke sollte den Elbradweg langführen, mit Abstechern zu Sehenswürdigkeiten hier und dort. Anfang September war es nun soweit, die Tour war geplant, die Übernachtungen unterwegs und in Hamburg reserviert. Es ging also los. Wie wir noch bemerken sollten, hatten wir uns wohl die besten Tage des noch jungen Septembers herausgesucht – das Wetter während der Radtour war optimal.

Start war in der Lutherstadt Wittenberg, also zunächst mit dem Zug dahin. Von dort sind wir am ersten Tag nach Rogätz, kurz hinter Magdeburg geradelt. Knapp 154 km standen am Abend auf der Uhr :) Die nächsten Tagesstrecken gingen dann von Rogätz nach Wittenberge, von da nach Boizenburg, und zu guter letzt von Boizenburg nach Hamburg. Hinter den Links verstecken sich die jeweilig aufgezeichneten Streckenverläufe.

Der Elberadweg war größtenteils gut bis sehr gut ausgebaut, nur der erste Tagesabschnitt war teilweise in schlechtem Zustand. Grund könnte die noch nicht allzu lang zurückliegende Elbeflut gewesen sein. Einige Male wurde die Elbe per Fähre überquert. Die von uns gewählten Unterkünfte waren alle gut und günstig, das Frühstück am Morgen hat uns immer schon den ersten Schub gegeben für die kommenden Kilometer.

Elbfähre

Am Nachmittag des 4. Tages sind wir schließlich in Hamburg angekommen und haben unsere (Einraum-) Wohnung für die nächsten 3 Tage bezogen. Nachdem wir dann die im Supermarkt gekauften Nudeln verspeist hatten, ging es auch schon in die Stadt. Unsere Wege führten durch die Innenstadt, am Rathaus vorbei zu den Landungsbrücken, später auch noch auf die Reeperbahn in Sankt Pauli 😀

Landungsbrücken

Am Sonntag haben wir mit einem Linienschiff die “Hafenrundfahrt für Arme” gemacht, die Linie 62 fährt bis raus nach Finkenwerder, damit ist man eine ganze Weile unterwegs und bekommt schon einen guten Eindruck vom Hafen und den anliegenden Gebieten. Und das zum Preis einer (sowieso) erworbenen Tageskarte für den öffentlichen Nahverkehr Hamburgs :)

Hafenrundfahrt

Natürlich wurden auch noch andere Wahrzeichen der Stadt erkundet. Ein Aufstieg auf den Michel gehört ebenso dazu wie der Besuch des alten Elbtunnels.

alter Elbtunnel

Die Abende klangen oft in Kneipen und Restaurants aus, zum Beispiel im Sankt Pauli Eck (Tipp eines Freundes) oder im Schanzenviertel. Letzteres könnte man ganz gut mit der Neustadt vergleichen, auch wenn der Hamburger Ureinwohner wahrscheinlich die Nase rümpft ob diesen Vergleichs 😉

Rote Flora

Insgesamt waren es 6 schöne Tage unterwegs und in Hamburg, eine Stadt, die mir immer wieder gefällt. In naher Zukunft geht es wahrscheinlich wieder dahin, das Programm dafür steht schon grob fest 😉

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Guten Appetit!

Heute Abend gab es feinsten Gemüseburger :)

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Zutaten: Gemüsebratling, Hamburgerbrötchen, Gurken- & Tomatenscheiben, Käse und Tomatenketchup

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Fileserver goes Debian Wheezy :)

Nach meinem Trip nach Hamburg musste ich feststellen, dass sich mein Fileserver abgeschossen hatte. Vermutlich lag ein zeitweiser Stromausfall vor, mein Raspberry Pi lief auch nicht mehr korrekt. Nach dem Neustarten des Servers war er nicht im LAN zu finden: schlecht, wenn man remote zugreifen will 😉 Die Fehlersuche hat dann nicht all zuviel ergeben, ausser dass beim Booten der Ubuntu Server 12.04 Installation ewig auf die Konfiguration der Netzwerkschnittstelle gewartet wurde.

Ich hatte mir ja eigentlich schon lange vorgenommen, von Ubuntu auf das Original, also Debian zu wechseln. Das wäre doch gleich mal eine gute Gelegenheit :) Gesagt, getan. Ich habe mir die AMD64 Variante des aktuellen stable Releases, wheezy, heruntergeladen und per dd auf einen USB-Stick transferiert. Da in dem Fileserver ja zwei HDDs verbaut sind, und ich von einem USB-Stick auf den anderen installiere, muss man an einem Punkt der Installation aufpassen. Man wählt beim Start den Expertenmodus aus und geht dann alle Punkte bis zur Installation des Bootloaders durch. Dort muss man dann den Pfad für die Grub Installation auf das Device legen, auf dem man das System installiert hat, in meinem Fall /dev/sdd. Danach wird die Installation abgeschlossen, der Stick mit dem Installer entfernt und das System neu gestartet.

Linux n36l-debian 3.2.0-4-amd64 #1 SMP Debian 3.2.46-1+deb7u1 x86_64

The programs included with the Debian GNU/Linux system are free software;
the exact distribution terms for each program are described in the
individual files in /usr/share/doc/*/copyright.

Debian GNU/Linux comes with ABSOLUTELY NO WARRANTY, to the extent
permitted by applicable law.

Voilá, es meldet sich feinstes Debian :) Dann noch die Pakete für RAID, LVM und NFS installieren (mdadm, lvm2 & nfs-kernel-server) und deren Konfigurationsdateien aus dem Backup des alten Systems kopieren. Damit wird auch das RAID und LVM korrekt erkannt und kann eingehängt werden. Die NFS Freigabe funktioniert auch wieder ad-hoc. Sehr schön. Die Grunddienste des Servers können nun erstmal wieder benutzt werden. DLNA und Kram folgt dann später 😉

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Bald kann geerntet werden :)

Ich habe vor einiger Zeit eine Chilipflanze von einem Kollegen bekommen. In den letzten Tagen hat die Pflanze nun auch eine Frucht gebildet.

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Es kann also vielleicht bald geerntet werden, nur die Farbe der Schote irritiert mich noch ein wenig 😉

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Whiteboard

Ich habe letztens mal das vor einiger Zeit erworbene Whiteboard an eine Wand meiner (relativ) neuen Wohnung geschmiedet.

whiteboard.jpg

Das Whiteboard ist aus Glas und kann bei Ikea erstanden werden. Wie ihr seht: es wurde bereits in Betrieb genommen 😉

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LED Update

Inzwischen habe ich meine Wohnung komplett auf stromsparende Leuchtmittel umgestellt. Dafür wurden noch diverse LED Lampen gekauft :)

Meine Schreibtischlampe hat eine Lampe bekommen mit 9×3-Chip “Power SMDs”, die auf einer kleinen Platine einseitig bestückt sind. Auf der Rückseite befindet sich die dafür nötige Versorgungsschaltung. Die LEDs verbrauchen 1.8W und liefern 180 lm, was laut Anbieter in etwa einer 20W Halogenlampe entsprechen sollte.

Solche Lampen werden für verschiedene Anschlüsse angeboten, hier handelt es sich um eine mit GY6.35 Stiftsockel. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Lampe, das Licht ist angenehm warm-weiß und die Helligkeit ist auch ausreichend gut. Davor war eine 35W Halogen Lampe eingebaut, die LED Lampe ersetzt diese durch ihre auf eine Seite konzentrierte Abstrahlung sehr gut.

Vorderseite mit den LEDs:

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Rückseite mit Versorgungsschaltung:

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Die Wohnstube wurde mit 5 LED-Lampen mit jeweils ca. 4W Leistung, die an die 300 lm erreichen sollen, ausgestattet. Opfer wurden Halogenlampen mit jeweils 20W Leistung. Die Lichtwirkung wird durch eine Unmenge von LEDs in SMD Bauweise erreicht. Die SMD Bauweise hat einen besonderen Vorteil: Der Abstrahlwinkel der LEDs ist breiter als bei LEDs in klassischer Bauform. Die Lampen besitzen eine MR16 Fassung, ein ebenso sehr angenehm warmes Licht und können die davor verbauten Halogenlampen vollständig und gut ersetzen. Ich bin sehr zufrieden :)

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Die vorgestellten Leuchtmittel sind bei diversen deutschen (Internet) Händlern und zB. auch bei ebay erhältlich. Die Deckenstrahler in der Wohnstube habe ich bei ebay erworben, zum Preis von etwas über 3€ pro Stück. Trotz bedeutend höherer Leistung also um einiges günstiger als bei dem Anbieter, um den es im letzten Artikel ging 😉

Zum Abschluss noch eine kurze Rechnung:

5*20W -> 5*4W = 80W Ersparnis in der Wohnstube

35W -> 1.8W = 33.2W Ersparnis am Schreibtisch

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Stromkostensteigerung: Fight back :)

Die Energieversorger erhöhen die Preise zum nächsten Jahr. Es wird Zeit, zurückzuschlagen. Und zwar in Form von LED Strahlern für meine Küche, die ich vorhin bei Conrad erworben habe. Drei 35W Halogenstrahler werden durch drei 1,3W LED Leuchtmittel ersetzt. Die Ersparnis ist beträchtlich 😀 Durch die recht hohen Anschaffungskosten von insgesamt 15,95€ relativiert sich das ganze Vorhaben aber natürlich ungemein 😉 Egal, der Spaß und das Interesse des Ingenieurs hat gesiegt 😀

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New LED illuminants for my kitchen :)

PS: Habe eben beim Googeln gemerkt, dass es solche LED Lampen auch bedeutend billiger gibt. An die Krämerpreise etwas höheren Preise bei Conrad habe ich natürlich wiedermal nicht gedacht :(

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kleine sortierte Fachbibliothek ;)

Ich habe eben mal meine öfters benutzten Fachbücher vom Tisch ins nächststehende Regal verfrachtet. Da sind Klassiker dabei, die in keinem gut sortierten Buchregal fehlen sollten 😀 Oder seid ihr anderer Meinung?

Welche Fachbücher habt ihr zu Hause? Oder seid ihr in euren 4 Wänden sogar abstinent von fachspezifischer Literatur? Eigentlich völlig unvorstellbar 😉

 

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3 Livekonzerte in 4 Tagen :D

Letzte Woche kam es zu einem kleinen Livekonzertmarathon: Es standen 3 Konzerte innerhalb von 4 Tagen auf dem Plan 😀

 

Zunächst am Donnerstag der Auftritt von “I Like Trains” aus Leeds im Beatpol.

I Like Trains – Beacons (OFFICIAL VIDEO)

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Am Samstag in der Reithalle der langerwartete Gig von “Godspeed You! Black Emperor” aus Montreal/Kanada, ein Urgestein des Post-Rock.

Godspeed You! Black Emperor – Allelujah! Don't Bend! Ascend! [FULL ALBUM]

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Und das Finale am Sonntag: “Caspian” im Beatpol. Die kannte ich übrigens bis Samstag noch gar nicht 😉

 

Ich fand alle 3 Gigs super, und mit Caspian habe ich auch eine neue Band für mich entdeckt. Deren aktuelles Album kann man sich auch bei Soundcloud komplett anhören 😀

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Audio Upgrade für den Raspberry Pi

Letztens habe ich vorgestellt, wie man den Raspberry Pi als Airplay Endpunkt einsetzen kann. Bei der Einrichtung ist mir der doch recht schlechte Soundausgang des Raspberry aufgefallen. Knackser und andere Störgeräusche sind da an der Tagesordnung. Dafür musste natürlich Abhilfe geschaffen werden, was ich auch getan habe. Und zwar in Form des Prototypen eines Kopfhörerverstärkers 😀

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Die Schaltung ähnelt der, die ich schonmal vor einiger Zeit hier im Blog vorgestellt hatte. Nur dass der Ausgang des USB-DACs diesmal nicht direkt auf den Kopfhörer geht, sondern zunächst durch einen Operationsverstärker vom Typ NE5532 verstärkt wird. Der OPV wird durch zwei 9V Blöcke mit positiver und negativer Versorgungsspannung gespeist, welche zusätzlich durch 470uF Elkos gepuffert wird.

Der USB-DAC wird ohne Probleme vom auf dem Raspberry Pi laufenden Raspbian (Debian) Linux erkannt, und kann als Master Soundausgang in der ALSA Konfiguration festgelegt werden. Im Zusammenspiel mit dem bereits letztens vorgestelltem Shairport hat man damit ein schönes Gerät, welches nach dem Hochfahren ohne weiteres Zutun als Airplay Endpunkt mit hochqualitativer Soundausgabe genutzt werden kann :)

Ich habe vor, die Schaltung in nächster Zeit weiterzuentwickeln und dann auch eine ordentliche Platine zu entwerfen. Das wird aber noch ein kleines Weilchen Zeit und Kopfarbeit in Anspruch nehmen 😉

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